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Klimaschutzziele

Mit dem Bundesklimaschutzgesetz hat die Bundesregierung als klares Ziel gesetzt, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral ist. Auch Zwischenziele sind festgelegt:

Darauf aufbauend leiten sich Ziele und Aufgaben von Ländern und Kommunen ab. In Schleswig-Holstein sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich spürbar. Die Dringlichkeit des Themas wurde erkannt und es wurde ein Klimaschutzprogramm entwickelt, sowie Ziele und Maßnahmen im Energiewende- und Klimaschutzgesetz (EWKG) Schleswig-Holstein festgeschrieben. Hierin ist auch enthalten, dass Schleswig-Holstein das Ziel der Klimaneutralität bereits 2040 erreichen soll.

Mit dem Klimareport Schleswig-Holstein, der zuletzt 2023 erschienen ist, werden die Klimadaten, die Beschreibung der Folgen und die Auswirkungen auf die Region berichtet. Er stellt den aktuellen Stand der Kenntnis zur Verfügung und kann und soll von Kreisen und Kommunen als Grundlage für die Erarbeitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung dienen.

In Schleswig-Holstein zeigt sich ein deutlicher Trend zur Erwärmung. Seit 1881 ist die Jahresmitteltemperatur um 1,6°C angestiegen. Es gibt mehr Sommer- und Hitzetage und weniger Frost- und Eistage. Die Gefahr von Hitzewellen, Extremtemperaturen, Tropennächten und Dürreperioden steigt. In verschiedenen Szenarien werden die Folgen der weiteren Erwärmung modelliert. Es wird mit einer Erwärmung von bis zu 3,6°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gerechnet, wenn nicht erhebliche Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen ergriffen werden. Die bisherige Entwicklung lässt sich an den sogenannten „Warming-Stripes“ gut erkennen:

Auch die Niederschläge verändern sich, sowohl in der Menge, als auch in der Verteilung. Die Jahresniederschlagsmenge ist angestiegen, allerdings konzentrieren sich die Niederschläge stärker, so dass die Gefahr von Starkregen, der zu Überschwemmungen führen kann, besteht. Die Wasserbilanz von Schleswig-Holstein ist in Summe aktuell noch ausgeglichen. Regional bestehen jedoch Unterschiede. Die Küstenregion ist die niederschlagsärmste Region des Bundeslandes. Die Erhöhung der Lufttemperatur erhöht die Aufnahmekapazität der Luft an Wasser, was zu einem erhöhten Potenzial für Starkregen führt. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten ist Schleswig-Holstein anfällig für große Schäden durch solche Starkregenereignisse.

Der Meeresspiegel ist in den letzten 100 Jahren bereits um ca. 20 cm angestiegen. Zwei Faktoren spielen hierbei eine Rolle: Zum einen die Ausdehnung des Wassers aufgrund der Erwärmung, zum anderen die Zufuhr von Wasser. Für die Ostsee ergibt sich aus heutigen Schätzungen ein Anstieg des Meeresspiegels bis 2100 von 33 – 101cm. Neben der Gefahr von Hochwasser bei Sturmfluten und Küstenerosion, erschwert ein erhöhter Meeresspiegel die Entwässerung von Niederungsgebieten, was wiederum die Gefahr von Überschwemmungen bei Starkregenereignissen erhöht. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Handlungsdruck in Schleswig-Holstein durchaus vorhanden und auch spürbar ist.

Der gesamte Bericht steht öffentlich online zur Verfügung.  
(LINK: https://www.schleswig-holstein.de/mm/downloads/LFU/Klimareport_Schleswig-Holstein.pdf )

Ziele in Timmendorfer Strand:

  • Klimaneutralität bereits bis 2030
  • Klimafreundliche und wirtschaftliche Bereitstellung von Wärme mithilfe der Kommunalen Wärme- und Kälteplanung
  • Klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität fördern (Klimaschutzteilkonzept „Mobilität)
  • Klimaneutrale Verwaltung (Klimaschutzteilkonzept „Eigene Liegenschaften“)

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